Unser Film im Kino beim flow:on tour Filmfestival

Danica Dudes Filmfestival Video Premiere von Fluss.Mensch.Zukunft zur nachhaltigen fischereilichen Bewirtschaftung in Helsinki, Finnland

Es war ein Jahr voller harter Arbeit, ewigen Stunden vor dem PC aber glücklicherweise auch vieler Stunden am Wasser - für die Produktion unseres bisher größten Projekts "Fluss.Mensch.Zukunft. - Lösungsansätze für eine nachhaltige fischereiliche Bewirtschaftung".

Ein großer Titel für ein Thema, das bisher noch recht wenig Aufmerksamkeit gefunden hat. 

 

Der Film wurde für das europaweite flow.on tour Filmfestival auserwählt, welches vergangenen Freitag in Helsinki seine Premiere feierte. Kristof war mit vor Ort und berichtete nach dem Screening unseres Film über den Hintergrund des Projekts. 

Anwesend waren unter anderem Vertreter des WWF, dem Umweltministerium, der finnischen Fischereigesellschaft und der "Finnish Association for Nature Conservation".

 

Neben unserem Film wurden viele, weitere, packende Filme gezeigt, die wir an dieser Stelle jedoch nicht verraten wollen :-)

Das Festival macht Lust auf mehr und tourt im kommenden Frühjahr auch durch Berlin, Düsseldorf und München. Wir halten Euch auf dem Laufenden, wo und wann ihr unseren Film dort sehen könnt.


Fluss.Mensch.Zukunft. - Trailer

Vor ziemlich genau einem Jahr haben die Vorbereitungen begonnen, nun ist der Trailer für unseren Film "Fluss.Mensch.Zukunft." online verfügbar. In diesem Kurzfilm möchten wir zusammen mit dem österreichischen Verein "Die Bewirtschafter e.V." Lösungsmöglichkeiten für nachhaltigere, alternative fischereiliche Bewirtschaftungsmethoden von Fließgewässern aufzeigen. Ein Thema, das uns seit längerem beschäftigt und bei dem wir noch starken Aufholbedarf sehen.

 

Die Premiere findet am 02.November in Wien statt, danach geht der Film mit dem "Flow-Europe Festival" auf Tour. 

 

Weiter Infos sind hier zu finden:

https://www.diebewirtschafter.at/aktuelles/

http://flow-europe.org/

 

TL Church


Lakeside Flycasting Festival

Vergangenes Wochenende fand am Wallersee in Österreich zum dritten Male das "Lakeside Flycasting Festival" statt.  Auf kleinem Raum kamen hier einige der besten Fliegenwerfer Europas zusammen um gemeinsam neue Ruten zu testen, Techniken auszuprobieren und zu fachsimpeln. Zudem waren einige Händler vertreten, darunter die Münchner Christian Gierisch vom Anglerzentrum Laim und Markus Müller von Zefix Flyfishing, um auch den kauffreudigen Besuchern etwas zu bieten. An beiden Tagen gab es zudem einige kleinere Wurfdemos, so beispielsweise von Uwe Rieder am Samstag und Christopher Rownes am Sonntag.

 

Trotz der tollen Atmosphäre, dem schönen Herbstwetter und dem geballten fachlichen Wissen kamen leider nur relativ wenige Besucher zum Festival, was sich hoffentlich in den kommenden Jahren ändern wird. 

 

Bei dieser Gelegenheit konnte ich auch einige der für 2019 neuen Guideline-Ruten werfen - und war begeistert!

 

Weitere Infos zum Festival: http://www.lakeside-flycast.eu/

 

TL Church


Saltwater Flyfishing with Michael Mauri

In February 2018 I headed over to the states to visit my close friend Michael Mauri and his wife Emily. 

After a week of fishing with lots of great memories, you can watch my trailer for his guiding activities now on YouTube. Check it out!

 

more info on www.mauriflyfishing.com

 

Tight lines

Kristof

Run Wild Run Free: 50 Years of Wild and Scenic Rivers Act

Mit dem "Wild and Scenic Rivers Act" wurde 1968 in den USA ein Gesetz erlassen, mit dem wertvolle Flüsse geschützt werden und somit nicht der Wasserkraft oder anderen Einflüssen zum Opfer fallen. Anlässlich des 50-jährigen Bestehen wurde ein wirklich gelungener Film gedreht, der die Geschichte des Gesetzes sowie allerhand davon betroffener Flüsse in sehr schönen Bildern vermittelt. 

 

Vielleicht ist etwas Ähnliches auch in anderen Teilen der Welt irgendwann einmal Realität, lieber früher als später...

 

Viel Spaß damit!

 

Church


Fischertreffen im Berner Oberland

Vergangene Woche machten wir - Kris, Lukas und ich - uns erneut auf, um die Gewässer im Berner Oberland unsicher zu machen. Schnell war der gute alte Kombi bis oben hin vollgepackt mit Wathosen, Zelt,

Bellybooten, Kameraequipment und natürlich so einigem an Tackle.

Nach einem frühen Aufstehen kamen wir bereits mittags am Brienzer See an, wo wir unser Glück auf Hechte versuchten – leider erfolglos. Doch bei warmem Spätsommerwetter tröstet ein erfrischendes Bad im See über

ausbleibenden Angelerfolg hervorragend hinweg. Abends trafen wir dann auf unseren Freund und "Host" Matthias Meyer. An dieser Stelle ein dickes Danke an ihn und seine Familie! Den Tag beendeten ein Paar neugierige Eglis (Barsche).

Am nächsten Tag ging es durch atemberaubendes Bergpanorama rauf auf den Grimselpass, wo wir bei Wind und Wetter einige bildhübsche Forellen im Totensee vom Bellyboot aus fingen.

Der stellenweise heftige Nebel gab dieser spaßigen Fischerei einen besonderen, fast mystischen Touch. Am späten Abend kam schließlich auch der letzte Fischerfreund in Innertkirchen an – Jonas Hölz.

Lange hat es gedauert bis es endlich mal geklappt hat gemeinsam fischen zu gehen, und dann gleich im Berner Oberland, besser geht’s nicht!

Am darauf folgenden Tag wurden in aller früh die Hechtruten montiert und der Brienzer See mit Bellybooten und Bassboat von Matthias´Arbeitskollegen durchkämmt. Zwei kleinere Hechte und einige Nachläufer und Fehlbisse waren das Ergebnis, ich verlor gegen Ende noch einen geschätzten mittsiebziger im Drill. Alles in Allem ein mehr als gelungener Vormittag, bevor wir drei Danica Dudes uns der feinen Bachfischerei im Oberlauf der Hasliaare widmeten. Neben unglaublicher Kulisse wurden wir mit wunderschön gezeichneten Bachsaiblingen und Bachforellen auf Trockenfliege und Nymphe belohnt, herrlich! 

Tags darauf ging es dann erneut mit der ganzen Mannschaft an zwei kleinere Seen – den Geschinersee und nochmal den Totensee. Lukas war der Einzige, der ein größeres Exemplar der scheuen Forellen des Geschinersees überlisten konnte, welche abends zusammen mit Hecht- und Seeforellenfilets köstlich zubereitet wurde. Am Totensee auf 2160 m konnten wir trotz 4 Grad Celsius einige, wenn auch kleine Forellen, zum Steigen auf gezogene Trockenfliegen überreden, der erhoffte Namaycush blieb leider aus.

Am letzten Tag teilten wir uns auf: Kris und Lukas machten nocheinmal einige der umliegenden Bäche unsicher, während Matthias, Jonas und ich uns nochmal die Hechte im Brienzer See vorknöpften. Um es kurz zu fassen – wir kamen alle auf unsere Kosten! Die Jungs verhafteten einige wunderschöne Forellen, fast durchweg auf Trockenfliege in teils beachtlichen Größen, Jonas fing zwei Hechte, darunter einen schönen 77er und ich verlor einen 60er nach einigen Drillminuten im Totholz – schade, aber immerhin drangehabt! Der

krönende Abschluss war allerdings der Fang einer wundervollen Seeforelle von Matthias, ein absolutes Highlight für uns alle!

Nun sind wir alle mega vom Seeforellenfischen angefixt und freuen uns schon auf das nächste Jahr! Es war ein wunderbarer Trip, der unbedingt wiederholt werden muss!

 

Church


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Neue Rekorde in der Wassertemperatur unserer Flüsse

Messstation Jochenstein (Donau), Neuer Höchstwert von 22,3 °C (Quelle: www.nid.bayern.de)
Messstation Jochenstein (Donau), Neuer Höchstwert von 22,3 °C (Quelle: www.nid.bayern.de)

Die aktuelle Hitzewelle bereitet unseren Fischen massive Probleme. Täglich werden neue Rekorde gebrochen, viele Salmonidengewässer liegen bereits über den Grenzwerten, die für Forellen, Äschen und Huchen ertragbar sind. Doch nicht nur das Klima ist schuld daran, es fehlt auch an Schatten.

Gelb: hohe Temperatur | Rot: neuer Höchstwert (Quelle: www.nid.bayern.de)
Gelb: hohe Temperatur | Rot: neuer Höchstwert (Quelle: www.nid.bayern.de)

Ein jeder Staubereich eines Wasserkraftwerks sammelt in diesen Tagen enorm viel Wärme. An vielen kleinen Bächen fehlt zudem der natürliche Sonnenschutz in Form von Ufergehölzen und auch badende Menschen sorgen vor allem in Bayerns Landeshauptstadt München für zusätzlichen Stress.

 

Die Folgen sind schwer abschätzbar, aber vielen Fischen wird es wohl durch den Rückgang des gelösten Sauerstoffs recht flau im Magen, deshalb haben sich viele Fischereivereine deshalb dazu entschieden, das Fischen an ihren Gewässern einzustellen oder Fische in flussauf-gelegene, kühlere Abschnitte umzusiedeln. Aber auch ein E-Fischen kommt bei so hohen Temperaturen aus Stress-Gründen nicht mehr in Frage. 

 

Jedoch ist vermutlich jedem klar, dass solch eine Hitzewelle in den kommenden Jahren immer häufiger auftreten wird.

Umso wichtiger ist es deshalb, die natürlichen, schattenspendenden Gewässerstrukturen wieder zu schaffen und die Nutzung der Gewässer in Teilbereichen zu überdenken.

 

Hoffen wir für unsere Fische das beste und tragen selbst zu ihrer Schonung bei.

 

Kristof 


1st European Rivers Summit - Sarajevo

Am Wochenende vom 27. bis 29. September findet in Sarajevo, Bosnien und Herzegowina, ein Festival zum Schutz der letzten Wildflüsse des Balkans statt.

 

Das sagt der Veranstalter "Balkanrivers" dazu:

"From September 27 to 29, we will hold a first European Rivers Summit, which will take place in Sarajevo. Goal of the meeting is to bring together river lovers and initiatives from all over Europe in order to exchange experience, develop ideas and network. The summit ends with a public Balkan Rivers open-air concert featuring artists from the Balkan region. Please share and save the date! "

 

Vorraussichtlich werden Kristof und ich zusammen mit einigen Kommilitonen dieses Event besuchen - um sich mit anderen auszutauschen, zu informieren und gemeinsam für die wunderschönen Flüsse des Balkans stark zu machen! 

 

Mehr dazu hier.

 

Wer überlegt ebenfalls daran teilzunehmen möge sich bitte bis zum 31. August anmelden, die Registrierung ist natürlich kostenlos. Einfach eine kurze Mail mit Name, Organisation (falls vorhanden) und Heimatland an Cornelia Wieser schicken ;)

cornelia.wieser@riverwatch.eu

 

Kommt mit und setzt euch für die letzten unberührten Wildflüsse Europas ein! 

 

Church


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Die Bedeutung von Totholz in unseren Gewässern

Totholz, natürlicherweise ein fester Bestandteil in unseren Flüssen und Bächen, hat eine enorme Bedeutung für das gesamte Ökosystem. Wurden früher noch fast jeder Ast und Baum aus den Flüssen entfernt, so werden diese mittlerweile wieder gezielt eingebracht, um den Gewässerzustand zu verbessern.

 

Im Folgenden ist die Bedeutung des Totholzes einmal kurz dargestellt:

  1. Totholz bietet Lebensraum für Kleinlebenwesen (zB Insektenlarven) und Fische. Teilweise wird es sogar direkt als Nahrungsquelle genutzt, z.B. von Organismen, die sich von dem auf dem Holz befindlichen Biofilm ernähren.
  2. Totholz beeinflusst die Struktur der Gewässer: es bewirkt die Ausbildung einer hohen Strömungs- und Tiefenvarianz und führt so zu einer größeren Habitatvielfalt.
  3. Totholz wirkt sich positiv auf Umsetzungsprozesse im Gewässer aus. So verstärkt es die Selbstreinigungskraft und die Nährstoffumsetzung sowie das Retentionsvermögen des Gewässers.

Natürlich lässt sich auch kein Angler solche "Hotspots" entgehen, nur weiß er vielleicht nun um die Bedeutung solcher Strukturen als kleinräumiges Habitat für jede Menge von Organismen.

 

Wir setzen uns dafür ein, solche Strukturen zu erhalten und neue zu schaffen, an Orten, die mittlerweile stark verbaut und begradigt sind.

 

Tight lines

Church