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5 Gründe für widerhakenlose Fliegen

Wir machen es selbst und wollen auch andere dazu ermutigen, in Zukunft den Widerhaken anzudrücken oder gleich wegzulassen. Hier sind 5 Gründe wieso!

1. Eigener Schutz

Egal ob Anfänger oder Profi, ein jeder hatte sicherlich den Haken schonmal an einer unangenehmen Stelle hängen, sei es nur in der zuvor dichten Wathose. 

Ausgelöst durch Wind oder Wurffehler kann die Fliege schnell ihre Richtung ändern, und zwar genau dahin, wo sie nicht hin soll. Wir ersparen euch grausame Bilder von Fliegen im menschlichen Auge...

 

2. Verletzungen untermassiger Fische

Ein zweiter, besonders wichtiger Punkt ist schonende Zurücksetzen untermäßiger oder geschonter Fischarten, meist Äschen oder Bachforellen. Ein Widerhaken sorgt dafür, dass der Fisch länger dem Stress im Drill ausgesetzt ist und eine stärkere Verletzung davon trägt als die eines Hakens ohne Widerhaken.

3. Haltbarkeit deiner Fliegenbox

Sicherlich ein weniger bedeutender Punkt ist der Schaumstoff Eurer Fliegenbox, der sich bei widerhakenlose Fliegen bedanken wird und nicht so schnell ausfransen wird.

4. Kaum mehr Fischverlust

Oft sagt man den widerhakenlosen Fliegen nach, mit ihnen verliere man wesentlich mehr fische. Der geübte Angler, der im Drill stets Spannung auf seiner Schnur hält, wird aber wissen, dass die Verlustrate lächerlich geringer ist, als mit Widerhaken. Und was ist das Problem, wenn sich der ein oder andere Fisch im Drill verabschiedet?

5. Gutes gewissen

Zu wissen, dass untermaßige Fische in der Regel schadenfrei wieder zurückgesetzt werden können und man selbst im Falle eines Querfliegers keine großen Sorgen haben braucht, sorgt für ein gutes Gewissen und macht macht das Fischen mit widerhakenlosen Fliegen für uns zu einer Selbstverständlichkeit, die wir hoffentlich bald auch bei anderen Fliegen- und Spinnfischern sehen können.

Tight lines

Kristof